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Büromöbel-Experte
Ihr Experte, wenn es um Büroeinrichtung geht. Im 300 m² Showroom in Dresden-Pieschen können Sie Möbel ausprobieren und in Ruhe vergleichen.
Wir planen Ihr Büro:
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Showroom in Dresden: Washingtonstraße 16/16a
BIO https://linktr.ee/bueromoebelexperte Büromöbel Experte GmbH - Dresden, ist Ihr Spezialist für Büroeinrichtung, Büroplanung und ergonomische Arbeitsplätze in Dresden, Sachsen und deutschlandweit. Seit 2009 beraten wir Unternehmen, I
07/09/2026
„Was brauchst du, Fachkenntnis oder Respekt?"
„Angst reicht vollständig aus."
Diesen Satz hat eine Bereichsleiterin zu meinem Podcast-Gast Andreas Alexander Müller gesagt.
In einem der größten Konzerne Deutschlands. Und er sagt: Das war nicht gelogen. So lief es da wirklich.
Andreas Müller hat 25 Jahre Konzernwelt hinter sich. Vom Azubi beim Rüstungskonzern über ein Karlsruher Start-up, das durch Fusionen und Verkäufe irgendwann Teil eines 250.000-Mitarbeiter-Riesen war. Am Ende war er Vertriebsleiter – und hat drei Tage die Woche Excel-Sheets gepflegt, damit die Zahlen gut aussehen.
Heute führt er seine eigene Softwarefirma impaq Preferred Solutions GmbH hier in Dresden. Und würde jedem 25-Jährigen raten: Geh in den Mittelstand.
Wir sprechen über Information als Währung, über die 25 % „Bewohner", die im Konzern einfach nur da sind, und über die Frage, ob der sichere Konzernjob überhaupt noch existiert – oder ob unsere Eltern uns da was Veraltetes mitgegeben haben.
Das ist Teil 1 von zwei Folgen. Links in den Kommentaren.
Mal ehrlich: Wo hast du mehr gelernt – im großen Laden oder im kleinen?
Paul Eilfeld der Büro Experte
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02/09/2026
„Die haben das Internet gelöscht."
Solche Anrufe bekommt Ringo öfter. Und ehrlich: die IT lacht darüber weniger, als du denkst.
In Teil 2 unseres Gesprächs habe ich ihn gefragt, was in der IT eigentlich den ganzen Tag passiert, wenn im Büro niemand etwas mitbekommt.
Seine Antwort war entwaffnend. Wenn sein Team eine Woche lang unangekündigt ausfällt, passiert erst mal nichts. Das System ist so gebaut, dass es das aushält. Nach spätestens drei Wochen sieht das anders aus, dann steht das Monitoring auf Rot.
Zwei Dinge sind bei mir hängen geblieben.
- Das Monitoring ist eine Ampel. Läuft eine Festplatte langsam voll, springt sie auf Gelb, lange bevor irgendwer etwas merkt. Dann ruft jemand an und fragt, ob die alten Dateien wirklich noch gebraucht werden. Genau deshalb erlebst du den Ausfall nie.
- Und das hier betrifft jeden: Bei Windows ist „Herunterfahren" kein Neustart. Der Rechner schreibt den Arbeitsspeicher weg und kommt am nächsten Morgen exakt so wieder hoch, wie er war. Wer wochenlang nur herunterfährt, sammelt Fehler ein, die ein einziger echter Neustart auflösen würde.
Seine drei Fragen, bevor du ein Ticket aufmachst: Habe ich neu gestartet?
Habe ich die Updates installiert? Und habe ich nachgedacht, bevor ich auf den Link in der Mail geklickt habe?
🎧 Spotify und📺 YouTube link im Kommentar :)
Mal ehrlich: Wie lange läuft dein Rechner schon ohne echten Neustart?
Paul Eilfeld der Büro Experte
24/08/2026
Ein Handwerker schreibt dir um 7:30 Uhr: "Die Wellen sind zu gut, ich geh surfen. Komm morgen."
Und der Kunde sagt: alles klar, machen wir so.
In Deutschland wäre spätestens jetzt jemand ausgerastet.
Genau darüber habe ich mit Ringo Gierth gesprochen. Er hat 2007 in einem Dresdner Großraumbüro angefangen. 13 Schreibtische, 15 Leute, zwei mussten stehen. 2017 ist er nach Australien ausgewandert und arbeitet seitdem als IT-Freelancer. Für uns unter anderem.
Drei Sachen sind mir hängen geblieben.
Das Visum hat 9.000 Euro gekostet. 80 Prozent seines Puffers waren weg, bevor der erste Auftrag reinkam.
Seine Bewerbungen waren komplett fertig. Auf Englisch, Zeugnisse übersetzt, alles bereit. Abgeschickt hat er sie nie. Er ist stattdessen in die Selbstständigkeit gegangen. Aus Respekt vor der fremden Sprache, nicht aus Mut.
Und der Zeitunterschied ist plötzlich ein Werkzeug. Wenn er morgens anfängt, ist bei uns tiefe Nacht. Er kann Server remote auseinandernehmen, während Deutschland schläft. Bis wir früh hochfahren, läuft alles wieder.
Zwei Jahre hat es gedauert, bis er morgens nicht mehr als Erstes in die Banking-App geschaut hat.
Das ist der Teil, der mir am längsten nachgegangen ist. Wir reden bei Auswandern immer über den Mut. Selten über die zwei Jahre danach.
👉 Was würde dich am meisten davon abhalten, so einen Schritt zu gehen?
Schreib's gern in die Kommentare 👇
Das ganze Gespräch gibt's in der neuen Folge vom Der Büro Experte Podcast:
🎧 Spotify und 📺 YouTube link im Kommentar :)
Paul Eilfeld der Büro Experte
17/08/2026
"Mein Chef hat mein Essen weggeschmissen!"
Ja, das war ich. Vor ein paar Jahren habe ich im Kühlschrank eine halb gegessene Lasagne gefunden, gedacht "die ist alt, weg damit" und sie entsorgt. Das Problem: Es war nicht meine. Meine war schon einen Tag vorher rausgeflogen. Es war die vom Kollegen, der sich schon aufs Essen gefreut hatte.
In der letzten Folge unseres Sommer-Specials reden Henry und ich über das ewige Thema Büroküche. Und ja, es klingt banal, aber die Küche ist der zentrale Treffpunkt und damit auch der Ort, an dem am schnellsten Frust entsteht.
Was bei uns funktioniert:
Beschriften. Bei uns liegt ein Edding in der Besteckschublade. Regel: Was nicht beschriftet ist und abgelaufen, fliegt raus. Was nicht beschriftet und noch gut ist, darf die Allgemeinheit nutzen.
Klare Verantwortlichkeiten. Ein Küchenplan hat bei uns jahrelang gut funktioniert. Und für Kaffee, Geschirrspüler und Nachkauf braucht es feste Zuständigkeiten, sonst fühlt sich keiner verantwortlich.
Und am Ende landen wir mal wieder beim selben Punkt wie in den Folgen davor: Wenn dich was stört, sprich es an. Auch das ist Kommunikation.
Spotify: https://lnkd.in/d6qYyd7R
YouTube: https://lnkd.in/dZRRV-KF
Mal ehrlich: Wie ist das bei euch geregelt? Küchenplan, klare Regeln oder das reine Chaos?
Paul Eilfeld der Büro Experte
12/08/2026
Das offene, flexible Büro, wie wir es heute kennen, ist eine deutsche Erfindung. Und zwar aus Quickborn bei Hamburg.
Ende der 1950er hatten zwei Brüder genug von dem, was damals als modernes Büro galt: Große Räume, in denen Schreibtische in Reihen standen wie in einer Schulklasse. Wer weiter oben in der Hierarchie stand, saß weiter vorn. Effizient auf dem Papier, freudlos in der Praxis.
Eberhard und Wolfgang Schnelle wollten das anders angehen. Ihre Idee: Nicht die Hierarchie bestimmt, wer wo sitzt, sondern die tatsächlichen Arbeitsabläufe und die Frage, wer mit wem sprechen muss. Dazu kamen Pflanzen, Teppichböden, Akustikdecken und Trennwände. Nicht als Deko, sondern damit das Arbeiten in einem großen Raum überhaupt erträglich wird.
Sie nannten es Bürolandschaft.
Eines der ersten großen Projekte war Bertelsmann in Gütersloh, wo rund 270 Mitarbeitende in einem völlig neuartigen Großraum arbeiteten. Firmengründer Reinhard Mohn setzte sich demonstrativ mit dazwischen.
Von dort ging das Konzept um die Welt. Die Planer, später als Quickborner Team bekannt, berieten in den USA, und die New York Times nannte sie "The German Radicals". Das Wort Bürolandschaft wanderte unübersetzt ins Englische, weil es dafür einfach keinen besseren Begriff gab.
Was wir daran spannend finden: Die Grundidee von 1958 klingt genau wie das, was heute unter New Work diskutiert wird. Räume, die sich an der Arbeit orientieren und nicht am Organigramm. Rückzugsmöglichkeiten. Und der Gedanke, dass ein Büro für Menschen gemacht ist und nicht nur für Quadratmeter-Effizienz.
Manche gute Idee braucht offenbar mehrere Jahrzehnte, bis sie wirklich ankommt.
👉 Wie ist es bei Ihnen: Folgt die Sitzordnung eher den Arbeitsabläufen oder eher der gewachsenen Struktur? 😄
Paul Eilfeld Geschäftsführer von Büromöbel Experte GmbH
10/08/2026
"Der Kunde will einen STS." Und dann guckt dich das Gegenüber an, als hättest du gerade auf Klingonisch bestellt.
In Teil 3 unseres Sommer-Specials haben Henry und ich mal gesammelt, wie kryptisch Bürosprache eigentlich ist. Da gibt es die branchenspezifischen Kürzel, die nur intern jeder versteht (bei uns zum Beispiel STS für Schiebetürenschrank oder OH für Ordnerhöhen). Dann die klassische Meeting-Sprache: ASAP, FYI, "wir müssen das eskalieren", "ich nehm das mal mit". Und schließlich der ganz eigene Team-Slang, der über Jahre entsteht.
Ein Beispiel aus unserer Startup-Zeit: Bei uns heißt es bis heute "Lars-Tag", wenn jemand es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nimmt. Der Lars ist seit Jahren weg, keiner im Team kennt ihn noch, aber der Spruch lebt weiter.
Und da wird es dann auch mal ernst: So ein gewachsener Team-Slang kann Zusammenhalt schaffen. Aber wenn neue Leute dazukommen, lohnt es sich zu fragen, ob die Sprache noch zu allen passt. Wenn sich jemand unwohl fühlt, gehört das auf den Tisch. Am Ende landen wir mal wieder bei dem einen großen Thema: Kommunikation.
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Mal ehrlich: Was ist die schrägste Abkürzung oder der verrückteste Spruch aus deiner Branche? Hau ihn in die Kommentare, wir sind gespannt.
Paul Eilfeld der Büro Experte
05/08/2026
🏠 "Homeoffice geht zurück." Diese Schlagzeile lesen Sie seit Monaten. Nur: Die Zahlen sagen etwas anderes.
Wir waren selbst überrascht, als wir die aktuellen Daten gesehen haben.
Laut ifo Institut arbeiteten im Februar 2026 rund 24,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause. Zum Vergleich: 2021 auf dem Höhepunkt waren es 32,3 Prozent, der Tiefstwert lag 2024 bei 23,4 Prozent. Seit 2022 pendelt der Wert also stabil um das eine Viertel.
Von einer großen Rückkehrwelle ins Büro ist in den Daten nichts zu sehen. Die ifo-Forscher sagen es ziemlich deutlich: Einzelne Firmen, die das Homeoffice einschränken, begründen noch keinen Trend.
Warum entsteht dann dieser Eindruck? Weil ein paar große Namen viel Aufmerksamkeit bekommen. Wenn ein Konzern seine Leute zurückbeordert, ist das eine Nachricht. Die vielen Mittelständler, die einfach beim bewährten Modell bleiben, tauchen in keiner Schlagzeile auf.
Interessant sind eher die Unterschiede zwischen den Branchen:
IT-Dienstleister liegen bei 76 Prozent, Unternehmensberatung bei knapp 68 Prozent. Im Handel sind es rund 13 Prozent, am Bau nur gut 4 Prozent. Wo die Arbeit digital passiert, bleibt Homeoffice selbstverständlich. Wo angepackt werden muss, war es nie ein großes Thema.
Was das für die Praxis heißt: Hybrides Arbeiten hat sich als Standard etabliert. Und das verändert auch, wie Büros aussehen müssen. Weniger fest zugeteilte Einzelplätze, dafür mehr Räume für Austausch, Konzentration und die Tage, an denen das Team zusammenkommt.
👉 Wie handhaben Sie das in Ihrem Unternehmen: eher zurück zur Präsenz, oder hat sich das Hybride bei Ihnen fest eingespielt?
Paul Eilfeld Geschäftsführer Büromöbel Experte GmbH
03/08/2026
Darfst du in deiner Firma einfach die Post aufmachen? Die Antwort ist überraschend heikel.
In Teil 2 unseres Sommer-Specials haben Henry und ich genau das durchgesprochen. Kurz gesagt: Normale Firmenpost darf grundsätzlich geöffnet werden. Sobald aber "vertraulich" oder "zu Händen" draufsteht oder der Brief an eine bestimmte Person adressiert ist, wird es kritisch. Das Briefgeheimnis ist kein Spaß, im Extremfall drohen ernste Konsequenzen.
Das Fiese: Genau dieses "vertraulich" wird von Werbefirmen gern missbraucht, damit ihr Müll direkt beim Chef landet.
Unser Tipp: Benennt einen klaren Verantwortlichen für die Post. Einer macht es, alle wissen es.
Und dann sind wir noch bei einem Thema gelandet, das mir fast wichtiger ist: E-Mail. Das personalisierte Postfach eines Mitarbeiters darfst du als Chef nicht einfach durchsuchen, auch nicht im Urlaub oder nach einer Kündigung. Erlaubt ist eine Abwesenheitsnotiz, keine heimliche Weiterleitung. Und mein dringender Rat aus der Praxis: Legt Logins für Portale, Tools und Lizenzen niemals auf persönliche Mailadressen, sondern zentralisiert. Sonst kommt ihr an eure eigenen Accounts nicht mehr ran, sobald jemand geht.
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YouTube: https://lnkd.in/dwcdGRbY
Mal ehrlich: Habt ihr in eurer Firma klar geregelt, wer die Post öffnen darf, oder macht das einfach irgendwer?
Paul Eilfeld der Büro Experte
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